Fahnenflucht Fred Wagner - Lyrics Hosting

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Fred Wagner lyrics

by Fahnenflucht


Je länger man fällt um so härter schlägt man auf
Und wohin fällt heute einer, der aus der Welt fällt?
Welche Netze halten ihn noch auf, wenn die gewohnte Ordnung völlig wegbricht?
Er bläst den Qualm in den Raum in seine viel zu enge Welt
In dem er schon zu lange sitzt um dann doch noch los zu gehen
Wo ab und zu mal einer kommt aus der viel zu großen Welt
Um dir dann nur zu erzählen was du aus der Glotze kennst
Guten Morgen, guten Tag, das macht 18,87
Ein bisschen Wechselgeld und jetzt schnell zurück nach Hause
Er ist froh und er strahlt wie ein Honigkuchenpferd
Und im nächsten Moment wird er zum Amokläufer

Es ist die Stunde der armen Sau des spießigen Konformisten
Der mit 40 Jahren noch bei seiner Mutter wohnt
Der Amokschläfer ist erwacht, um ihn rum wird finstere Nacht
Zu allem in der Lage aber sonst zu nichts

Wenn du aus der Welt gefallen bist, das Selbst völlig am Boden ist
Raff dich ein letztes Mal auf
Nimm ein wenig Phantasie und ein bisschen Alltagsleid
Verglüh ein allerletztes Mal
Und wenn wieder einer ausflippt, mit dem Finger auf sich zeigt
Um sich endlich zu beweisen, dass es ihn doch wirklich gab
Wird nachher ganz egal sein, was für ihn die Gründe waren
Denn wir machen einfach weiter, bis zum nächsten Mal

Es ist die Stunde der armen Sau des spießigen Konformisten
Der mit 40 Jahren noch bei seiner Mutter wohnt
Der Amokschläfer ist erwacht, um ihn rum wird finstere Nacht
Zu allem in der Lage aber sonst zu nichts