Erdnüsse lyricsby S-Rok (CNF)
[S-Rok]
Ich schiebe meinen viel zu matten Körper durch diese Welt, und Wörter spielen mit mir, und Lieder, die ich gehört hab, kommen wieder und befördern Visionen, die in mir wohnen durch die hohen Türme der Stadt, und sehr viele Personen sind mir irgendwie zu komisch. Egal, wo ich wandel - die anderen Menschen schweben an mir vorbei wie Regen an Fenstern. Und weil ich mein Auge für das Detail behalte, schaue ich zur Seite und gleite mit den Augen über jeden Regentropfen, und sie nehmen die gebrochenen Reflexionen der betroffenen Personen ohne Hoffnung auf in meinen Kopf. Und meine inneren Augen sehen die Spinner, die glauben, das Problem läge bei denen, die in einer Welt der Tränen die Dinge so sehen, wie sie sind. Viele sind blind, erkennen sie nicht. Denn es ist schwer zu differenzieren. Immer mehr Menschen verlieren ihren Halt und werden vom Wind davongeweht oder ausgetrocknet, weil sie nicht wissen, wo die Sonne steht. Jeder Tag kommt und geht, ward nimmer mehr gesehen. Nicht immer sind die Erinnerungen schön. Hart ist die Welt, das Leben eine Schule - und selten bequem wie Schuhe mit Löchern im Regen. Nasse Füße sind nur durch ein Lächeln zu bewegen. Vielleicht sind gerade deswegen die meisten Gesichter mit Tränen ausgerüstet, weil die Welt so trist ist. Verrückt ist, dass was unwichtig Glück ist. Es ist immer wieder traurig; doch Lieder wie diese müssen geschrieben werden. Wir liegen im Sterben.. Traurig!! [Hades] Ich vergess mich, mein Gedächtnis ermächtigt mich texttechnisch bis in die letzte Phase, schlechte Maskerade, mental schale Minusgrade, eingefahrene Kursangabe, dichte Abgase, ich verzage am Gerase, meine Schritte tragen mich vage. Das Licht vergisst mich, als lief ich unter Tage, und der Frage, was ich darunter trage, kann ich mit nichts begegnen, als Liebe zu HipHop für mehr als hundert Jahre. Undankbare Umgangssprache verliert sich antiproportional zur Umsatzlage. Das Wort wird manchem zur Umstandsphrase, worüber ich mich doch sehr gewundert habe. Einer bricht aus, weil ich das Ganze nicht ertrage und erfahre klare Wahrnahme unserer Pfade. Nur eine Weile Zeit fürs Wunderbare. Ich ergreife eine weiße Seite, Stift und Schreibunterlage, Weitblick, und Einsicht verstummt eher fade. Verbale Gerade auf die Fassade, dass ehrbare Spitzfindigkeit und Merkmale unrunder Habe versumpft im Untergrund erlahme. Beflügelte Liebesgrüße dunkler Garde landen mit Kamikaze Unfallsrate unsanft in Organen der Regierungszentrale, fundamentale Hingabe im Freudensprung der Tage. Angst um ungeahnte überdurchschnittliche Gabe ersäuft den Wunderknabe, denn was ich nicht kenne, dem untersage ich ja in Ungnade jegliche Grundlage für einen Fuß in meiner Stimmungslage, weil ich fürs Zuhören zu wenig Geduld habe. Ich untermale Instrumentale mit Raps, die ich im großen Umfang habe und bewahre Sinn im Text wie Wegweiser zum Verständnis im Index, dass Themen bestimmt der Sinn wächst, zeige, dass ich die Szene und ein Label für die Karriere nicht brauch, greife zum Mikrophon und lebe mich aus. |